Categories


Authors

Hallo Leben da bin ich wieder zurück

Hallo Leben da bin ich wieder zurück

Marcello

Marcello

Back in my life 30 Tage weg vom Fenster, nun wieder zurück im Leben. Heute möchte ich einen sehr persönlicher Eintrag schreiben, und mit Euch teilen. Erfahrungen prägen das Leben in dessen wir uns gerade befinden. Es war eine lange Zeit. Es hat einen Monat gedauert bis ich wieder einigermassen genug fit im Leben bin, für mich komplett neuland. Seit fast 10 Jahren hatte ich nie irgendwas. Nun kehre ich zurück zu meiner Passion. Was ist nun passiert. Unglücklicherweise gab es an meinem Geburtstag ein Ereignis das ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Ich hatte einen Unfall resp ich wurde darin verwickelt. Es musste nicht so sein. Doch wurde mein Unterarm verletzt, durch einen Biss, der nicht von einem Tier abstammte. Es fühlte so an wie in einem schlechten Film. Aus dem lockeren Gespräch in der Notfallaufnahme wurde ernst. Plötzlich hat es geheissen das ich Operiert werden muss. Als erstes dachte ich an einen schlechten Scherz. Doch dem war nicht so ein kleines stück Fleisch musste herausgeschnitten werden, Haut entfernt werden und alles wieder zusammen genäht werden. Danke an die Ärztin wo ihr bestes gab! Nun tönt als wäre alles nicht so real, doch das war es, nach der Op bekam ich eine Gipsschiene um diese Wunde vor Infekt zu stabilisieren. Das speziellste Ereignis wo ich in meinem Leben erfahren durfte. Plötzlich merkt man was es heisst einhändig unterwegs zu sein. Mit vielen Sachen wurde ich im Alltag konfrontiert. Nun heisst erst mal wieder gesund werden, hoffen das der Gips so rasch wie möglich weg kommt.  Nach vier Tagen kam die grosse Überraschung:

Barthshooting-19-Bearbeitet.jpg

Ein gerader langer dunkelroter Strich macht sich auf meinem Oberarm breit. Es sieht so aus als wäre er mit dem Lineal gezeichnet geworden. Als erstes habe ich gedacht der kommt von der Schiene. Als ich nach dem Duschen mein Arm genauer untersucht habe, bemerkte ich das die Line grösser geworden ist. So auch beim Unterarm hat sich einen Auslauf dunkelroter gefärbter Blutzellen unter der Haut gezeichnet. Das fand ich sehr komisch. Doch hatte ich meine Freunde um Rat gefragt was sie dazu meinten. Klar war es bei vielen ich hatte eine Blutvergiftung davon getragen. Trotz den Medikamenten die gegen eine Vergiftung sind. Offenbar hat sich doch noch was gebildet unter meiner Haut. 

Sofort bin ich wieder ins Spital gefahren denn es machte irgendwie angst, als ich mehr über die Blutvergiftung gelesen habe. Es sei nicht zu unterschätzen was von einem Menschenbiss ausgeht. Nun da stand ich wieder in der Notfall Klinik. Sofort wurde ich an eine Infusion angeschlossen. Blutwerte gemessen. Wo die ganze Ausbreitung der Vergiftung weiter stoppen soll. Bewusst wurde mir das ganz erst so richtig, als ich Zeit im Spitalzimmer hatte darüber nachzudenken was alles in letzter Zeit passiert ist. 

Eine Auszeit musste her die ich mir nehmen muss. Es ist so weit das ich mir ernsthafte Gedanken machen muss was nun. Das ganze spiel ist nicht so leicht auf die Schulter zu nehmen. Doch ich versuche es mit sehr viel positiver Energie es zu Managen. Denn nur so komme ich weiter und die Wunden können heilen. Sich Zeit nehmen, dem Trott des alltags zu entfliegen. Auch wenn ich viel Medikamente nehmen musste weiss ich das alles gut wird. 

Eine Woche später hat es dann geheissen die Infektionsgefahr sei nun vorbei. Endlich nach 2 Wochen ist der Gips nun weg. Ich hatte mich erlöst gefühlt, wieder frei zu sein meine Arme wieder nutzen zu können. Der Alltag fällt einem wieder leichter. Dankbarkeit macht sich in mir bereit. Alles was ich in den 2 Wochen erlebt hatte war unglaublich lehrreich. Mit der Zeit wird einem bewusst was das ganze alles mit sich gebracht hatte. 

Nun heisst es stark zu bleiben. Weg mit dem Gips und plötzlich sind die offenen wunden sichtbar vor Augen. Es ist quasi die zweite Phase wo ich mich daran gewöhnen muss.  Wunden und Narben sind Zeichnungen im Leben wo durch Geschichten entstanden sind. Es ist der Weg den ich entlang gegangen bin. Es ist nicht der Schmerz oder die Wunden wo weh macht, es sind die Erinnerungen an das Ereignis wo es nichts so einfach macht. Doch nichts passiert einfach so. Es gibt immer einen ein warum. Plötzlich hatte ich Zeit um über sehr viele Sachen nachzudenken wo ich mir zuvor keine Gedanken gemacht hatte. Froh bin ich über dieses Erlebnis. Es klingt etwas komisch doch nun habe ich wieder meinen Weg vor meinen Augen wo diese Reise im Leben mich hinführen wird. So bin ich dankbar darüber! 

Alle gute dinge sind drei, heisst es so schön. Plötzlich in der vierten Woche wo es so schien als wäre alles wieder in Ordnung bekam ich hohes Fieber. Es fühlte sich sehr komisch an. Denn es war sehr hoch. Die Wahrnehmung das Zittern die Sprache unkontrollierbar. Als ich zum Arzt zur Kontrolle war, wurden meine Blutwerte gemessen. Nun stand ich mit einer weiteren Infekt mit 40° Grad Fieber da. Drei Tage lang hatte ich dieses hohe Fieber. Es ist unglaublich dieses Gefühl wie der Körper darauf reagiert auf einen Infekt. 

Dieser Monat war sehr lehrreich für mich. So habe ich sehr viele Erfahrungen sammeln könnten. Meinen Körper hatte ich besser kennengelernt. So habe ich gesehen was es heisst einen Monat lang mit Handicap durch die Welt zu gehen. Was ich mir noch speziell wünsche, da mein Gefühl im Arm wieder zurück kommt. Das taubheitsgefühl ist nicht so schön. Durch viel Meditation tanke ich mir diese Kraft. Sich Zeit nehmen um den Körper zu schonen. Dieses Erfahrung hat mir mehr positives in mein Leben gebracht als man denkt. Nichts kommt für nichts. Alle Menschen die mich zu dieser Zeit unterstütz haben möchte ich ganz speziell Danke sagen. 

Diese Geschichte wollte ich mit euch gerne teilen denn ich denke das ist einen Teil von mir. Die Karten sind nun wieder neu gemischt und viele neue Türen sind plötzlich geöffnet worden wo ich zuvor keinen Zugang hatte.

 

Zürcher Theaterspektakel 2017

Zürcher Theaterspektakel 2017

be a hero

be a hero

0